Radwanderwege in Lipno

Empfohlene Radwanderwege in Lipno

Radweg Nr. 1 -  MIT DER FÄHRE ZUM KOZÍ VRCH (ZIEGENBERG)

46 km; einfache Strecke; Straßen-Fahrräder

Radweg Nr. 1 -  MIT DER FÄHRE ZUM KOZÍ VRCH (ZIEGENBERG)  46 km; einfache Strecke; Straßen-Fahrräder

Horní Planá (Oberplan) – In dem Städtchen mit erhalten gebliebener historischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert finden Sie auch ein Freilichtkino, wo bei jedem Wetter Vorführungen stattfinden, einen öffentlichen Sandstrand mit Minigolfplatz, einen Sportbedarfsverleih oder ein Informationszentrum.

Fähre Horní Planá – Bližší Lhota – Dient von April bis Oktober der Beförderung über den Lipno-Stausee.

Schwarzenbergscher Schwemmkanal - Einmaliges Wasserwerk – geschütztes technisches Denkmal, erbaut nach einem Entwurf von Ing. J. Rosenauer im 18. und 19. Jahrhundert – verband die Stromgebiete der Moldau und der Donau und diente bis 1932 dem regelmäßigen Transport von Blockholz aus dem Böhmerwald nach Österreich.

Zadní Zvonková (Glöckelberg) – Ursprünglich eine Holzfällersiedlung, gegründet um 1670 mit einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert, später mit entwickelter Glasindustrie, noch 1939 zählte Zadní Zvonková 1352 deutschsprachige Einwohner, die nach dem 2. Weltkrieg gewaltsam ausgesiedelt wurden. Im Jahre 1953 wurde die Ortschaft dem Erdboden gleichgemacht und kaum hundert Meter von der bis heute erhalten gebliebenen Kirche entfernt, die zurzeit zusammen mit dem Friedhof von Freiwilligen wieder aufgebaut wird, wurden Grenzsperren errichtet.

Kozí vrch (Ziegenberg) – Im Bereich zwischen dem Kozí vrch, Zvonkovský vrch und Pestřický vrch befinden sich geschützte, naturbelassene vermoorte Quellgebiete einiger Bäche.

Kyselov (Sarau)  – Ehemalige Siedlung, von der nur die interessante Minikapelle am Stein links hinter der Kreuzung erhalten blieb.

Fähre Kyselov – Dolní Vltavice – Im Betrieb von Juni bis September, die Fähre muss jedoch vorbestellt werden und man muss damit rechnen, dass auf mehrere Fahrgäste gewartet wird, damit sie sich den Fahrpreis (min. 700,- CZK) teilen können.

Černá v Pošumaví (Schwarzbach)  - Ein Ferienort mit einer Grafitabbau- und Bierbrauer-Tradition, im Zentrum der Lipno-Region, breites Freizeitangebot einschließlich eines Freilichtkinos.

Radweg Nr. 2 - AUSFLUG IN DIE SCHATZKAMMER SÜDBÖHMENS

57 km, schwere Strecke, Trekking-Fahrräder

Radweg Nr. 2 - AUSFLUG IN DIE SCHATZKAMMER SÜDBÖHMENS  57 km, schwere Strecke, Trekking-Fahrräder
Černá v Pošumaví (Schwarzbach)
– Ein Ferienort mit einer Grafitabbau- und Bierbrauer-Tradition, bietet ein breites Freizeitangebot einschließlich eines Freilichtkinos

Kalksteinbrüche von Muckov– Geschütztes Naturdenkmal an der Straße nach Muckov, besteht aus drei Gruben, in den im 1. Viertel des 20. Jahrhunderts Marmor abgebaut wurde. Die Steinbrüche bilden imposante und besonders effektvolle Szenerien.

Pasovary (Passern)– Eine mächtige Festungsruine aus dem 13. Jahrhundert etwa 600 m östlich von der Weggabelung in Pasovary (Passern) entfernt.

Slavkov (Lagau) – In der Gemeinde findet man eine zweistöckige Festung mit Türmen, ursprünglich im gotischen Stil erbaut, in deren zum Presbyterium umgebauten Kapelle ein Kreuzrippengewölbe mit dem Symbol der fünfblättrigen Rose erhalten blieb.

Kájov (Gojau)– Ein Dorf im Vorland von Blanský les (Blansker Wald) mit einem bedeutenden Komplex spätgotischer Sakralbauten.

Dobrkovice (Turkowitz) – Der Öffentlichkeit zugängliches Gelände eines Grafitbergwerks, zum Rundgang gehört auch die Besichtigung der unterirdischen Stollen und eine Fahrt mit dem Bergwerkzug.

Český Krumlov (Krumau) – Eine wunderschöne Stadt, UNESCO-Denkmal, mit Burg und Schloss aus dem 13. Jahrhundert mit einmaligem Barocktheater und Terrassengarten. Den Stadtkern bildet der Marktplatz mit seinen anliegenden Gassen mit gotischen, Renaissance- und Barockgebäuden. Wachsfigurenmuseum, Foltermuseum, Haus der Fotografie u. a. Freizeitangebot: Schwimmhalle, Freibad, Tennisplätze.

Boletice (Poletitz) – Östlich der zum Zentrum eines groß angelegten Truppenübungsplatzes gewordenen Gemeinde befindet sich die Ruine Raziberg und in ihrer nahen Umgebung slawische Grabhügel – der Beweis der ältesten slawischen Besiedelung.

Mokrá (Mugrau) – Die Reste der Bergbautätigkeit neben der Ortschaft sind heute die besterhaltenen Bergbaudenkmäler aus der Ruhmzeit des Grafitabbaus in Südböhmen. Das wertvollste Objekt ist die Mündung des Josefsstollens unweit vom Ufer des Lipno-Stausees westlich von Mokrá. An das Bergwerk erinnert der bis heute sehr gut sichtbare Streifen alter Halden mit Schachtvertiefungen, der südöstlich von Mokrá verläuft. Erhalten blieb das Gebäude des Bergwerks Anežka samt Schacht, das zu einer Ferienhütte umgebaut wurde. Gut erhalten ist auch der Ferdinand-Schacht mit einer Ummauerung und den Resten von Leitern und Schachtbühnen.

Radweg Nr. 3 - ZUR BURGRUINE VÍTKŮV HRÁDEK (WITTINGHAUSEN)

39 km, einfache Strecke, Trekking-Fahrräder

Radweg Nr. 3 - ZUR BURGRUINE VÍTKŮV HRÁDEK (WITTINGHAUSEN)  39 km, einfache Strecke, Trekking-Fahrräder

Frymburk (Friedberg) – Ein malerisches Städtchen, gegründet vor 1270 an einer untergegangenen Burg an der Handelsstraße von Österreich. Bietet alles, was ein richtiger Ferienort haben muss.

Fähre Frymburk-Frýdava (Friedberg-Friedau) – Dient zur Beförderung aller Lasten bis zu 5 Tonnen von April bis November (im April, Oktober und November mit Einschränkungen an den Wochenenden).

Přední Výtoň (Vorder Heuraffl) – Neuer öffentlicher Strand mit einem Sportareal (Tennisplätze, Spielplatz, Spielecke u. a.). Spáleniště – Zentraler Übungsplatz der Südböhmischen Hunderettungsstaffel, Übungslager für Rettungshunde

Multerberg-Moor – Naturdenkmal mit Latschenbeständen, von menschlicher Hand fast unberührt. Die Moormächtigkeit beträgt hier bis zu drei Metern.

Rychnůvek (Reichenau) – Untergegangenes Dorf, einst am dichtesten bevölkerte und größte Ortschaft unter der Burg Vítkův kámen (Wittigstein). Denkmal zu Ehren eines 1938 erschossenen Gendarmarie-Kommandanten. Im Jahre 1956 wurde die ursprünglich gotische Kirche gesprengt und die letzten Gebäudereste dem Erdboden gleichgemacht. Das gleiche Schicksal traf auch die Siedlungen Multerberg, Pasečná, Jasánky und Otov.

Schwarzenbergscher Schwemmkanal – Einmaliges Wasserwerk – geschütztes technisches Denkmal, erbaut nach einem Entwurf Ing. J. Rosenauers im 18. und 19. Jahrhundert – verband die Stromgebiete der Moldau und der Donau insgesamt auf einer Länge von 45 km, einschließlich der Schleusen (Riesen) und des regulierten Abschnittes des Baches Světlá betrug seine Länge 89,7 km.

Svatý Tomáš (St. Thomas) – Bergdorf unter dem Gipfel von Vítkův kámen (Wittigstein), gleichnamige Kirche aus dem 14. Jahrhundert, wurde nach ihrer Zerstörung im kommunistischen Regime 1997 wieder aufgebaut.

Vítkův kámen (Wittigstein) – Der höchste Punkt vom Hochland Vítkokamenská hornatina (1035 m ü. M.) mit der mächtigen Burgruine Vítkův Hrad (Wittinghausen) aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts (höchstgelegene Burg Tschechiens). Dient nach der Renovierung 2005 als Aussichtspunkt in die weite Umgebung.

Radweg Nr. 4 - MOLDAUPERLEN DER TSCHECHISCHEN GESCHICHTE

54 km, schwere Strecke, Trekking-Fahrräder

Radweg Nr. 4 - MOLDAUPERLEN DER TSCHECHISCHEN GESCHICHTE  54 km, schwere Strecke, Trekking-Fahrräder

Lipno nad Vltavou (Lippen an der Moldau) – Gemeinde und Ferienort am Lipno-Stausee-Damm, Erholungs- und Sportzentrum. Ganzjährig betriebener Aquapark.

Lipno II – Ausgleichsbecken an der Moldau bei Vyšší Brod (Hohenfurth) mit Wasserkraftwerk.

Vyšší Brod (Hohenfurth) – Ausgangspunkt für Wassersport an der Moldau mit Bootsverleih.

Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg an der Moldau) – ein malerisches Städtchen an einem markanten Mäander am linken Moldauufer mit einer dominanten, vor 1250 von den Rosenbergern erbauten Burg, auf der neben den üblichen Besichtigungen auch Nachtbesichtigungen mit der Weißen Frau stattfinden. In dem auf der Burg befindlichen Foltermuseum können Sie die mittelalterlichen Instrumente der „Gerechtigkeit“ am eigenen Leib erfahren.

Hof Metlice – Die Pferderanch Green Valley bietet Abenteuer mit Ranch-Pferden in einer wunderschönen Natur, die an Kanada erinnert.

Rožmitál na Šumavě (Rosenthal im Böhmerwald) – Baden in der Natur – Freibad, Bademöglichkeit in der Moldau unterhalb von Čeřín oder im Teich Sedlíkovský rybník.

Zátoň (Ottau) – Die ersten Erwähnungen der Ortschaft datieren bereits auf das Jahr 1137, vor 1310 wurde hier ein kleines Benediktinerkloster errichtet. Die rechteckige, asymmetrische Sakristei ist wohl der Rest eines ursprünglich romanischen Tempels. Bis heute blieb nur das ehemalige Pfarrhaus erhalten, in dem sich ein gleichnamiges Hotel befindet.

Běleň u Malšína (Wieles) – Eine ehemalige Siedlung mit einem Felsen, in dem der Legende nach der Teufel wohnte, der am liebsten die Bewohner der hiesigen Mühle belästigte.

Malšín (Malsching) – Auf der gelben Markierung gelangt man zum Felsenvorsprung mit der Kapelle der Jungfrau Maria aus dem Jahre 1856, unweit von hier befinden sich der Aussichtspunkt Luč, Kaliště (Senkgrube) und der österreichische Berg Sternstein mit einem Aussichtsturm.

Alpenaussicht – Aussichtspunkt in der Nähe des Ski-Centers Kramolín.

Radweg Nr. 5 - DURCH DIE MOLDAUAUEN ZUM EISENBAHNMUSEUM

55 km, mäßig anspruchsvolle Strecke, Mountainbikes

Radweg Nr. 5 - DURCH DIE MOLDAUAUEN ZUM EISENBAHNMUSEUM  55 km, mäßig anspruchsvolle Strecke, Mountainbikes

Nová Pec (Neuofen) – Ein Ferienort im westlichen Teil des Lipno-Stausees.

Ovesná (Haberdorf) – Ausgangspunkt des Lehrpfades Medvědí stezka (Bärenpfad) vorbei an interessanten Felsformationen bis zu dem Gipfel Perník (1049 m ü. M.) und weiter zum Jelení jezírko (Hirschensee) und am Denkmal zu Ehren des letzten, erschossenen Bären vorbei bis zur Bahnstation Černý Kříž (Schwarzes Kreuz).

Moldauauen – breite Auen der mäandrierenden Moldau mit vielen Mooren, einzigartiger Komplex von Sümpfen und Talhochmooren, toten Flußarmen mit wertvollen Pflanzen- und Tierbiotopen.

Stožec (Tusset) – Ein Erholungsort im Tal der Studená Vltava (Kalte Moldau). In der Nähe befindet sich der Berg Stožec (1065 m ü. M.) mit dem Naturdenkmal Stožecká skála (Tusset-Felsen) mit natürlichem Urwaldbestand. Oberhalb der nahe gelegenen Kapelle befinden sich Reste einer Wachburg, vom Kreuz auf dem Gipfel der Felsenklippe bietet sich eine weite Aussicht.

České Žleby (Böhmisch Röhren) – Ein Bergdorf, das einst bedeutender war als die nahe gelegene Ortschaft Stožec, das das traurige Schicksal vieler ausgesiedelten Dörfer traf. Bis heute erhalten blieb nur die Kapelle mit dem Schindeldach in der Mauer des hiesigen Friedhofs und ein Steinbrunnen im Zentrum der Siedlung. Informationszentrum der Verwaltung von Nationalpark und Naturschutzgebiet Šumava (Böhmerwald).

Zlatá solná stezka (Gold- und Salzstraße) – Ein Lehrpfad zwischen České Žleby (Böhmisch Röhren) und der Weggabelung Mlaka, der an die Ruhmeszeit der Handelsstraße von Passau nach Prachatice (Prachatitz) erinnert – Gedenkstein an der Quelle.

Nové Údolí (Neuthal) – Ausgangspunkt für die Wanderungen zum Třístoličník (Dreisesselberg). Renovierte Eisenbahn, Museum des Böhmerwalder Stifter-Eisenbahnvereins.

Rosenauer Becken – ein paar hundert Meter oberhalb des Gedenksteins für den genialen Erbauer des Schwarzenbergschen Schwemmkanals befindet sich ein ehemaliges Becken, in dem das Wasser für das Schwemmen von Holz gespeichert wurde und wo der ursprüngliche Kanal wahrscheinlich begann.

Schwarzenbergscher Schwemmkanal – Geschütztes technisches Denkmal – während seines Betriebs wurden auf dem Kanal 8 Millionen m3 Holz befördert, die Baukosten haben sich bereits nach zwei Jahren amortisiert. Der gekennzeichnete Fahrradweg führt fast den gesamten Kanal entlang.